Laufen
Sportarten
Geschwindigkeit und Ausdauer: Laufsport!
Der Laufsport ist eine facettenreiche Disziplin, die das Herz eines jeden Bewegungsbegeisterten höherschlagen lässt. Er umfasst eine Vielzahl von Sportarten, in denen die natürliche Laufbewegung des Menschen im Mittelpunkt steht. Die Distanzen und Techniken variieren, aber das gemeinsame Ziel ist die Optimierung der eigenen Lauferfahrung.
Eine der bekanntesten Sportarten innerhalb des Laufsports ist sicherlich der Marathonlauf. Hier geht es darum, eine Distanz von 42,195 Kilometern so schnell wie möglich zurückzulegen. Aber auch kürzere Strecken wie der 10.000-Meter-Lauf oder der 5.000-Meter-Lauf erfreuen sich großer Beliebtheit.
Neben den traditionellen Streckenläufen gibt es auch Laufsportarten wie Hindernisläufe und Crosslauf. Diese fordern die Läufer und Läuferinnen durch anspruchsvolle Streckenprofile und natürliche Hindernisse zusätzlich heraus.
Wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen möchte, der kann sich beim Nordic Walking auspowern. Hierbei wird der Laufschritt durch den Einsatz von zwei Stöcken unterstützt, was einen effektiveren und schonenderen Bewegungsablauf ermöglicht.
Triathlon ist eine weitere Variante des Laufsports, bei der Laufen lediglich eine von mehreren Disziplinen ist. Gemeinsam mit dem Schwimmen und Radfahren bildet es eine spannende Kombination aus Ausdauer- und Kraftbelastung.
Unabhängig von der gewählten Disziplin sollten alle Läufer und Läuferinnen die Bedeutung der richtigen Schritttechnik beachten. Zu lange Schritte sind nicht nur anstrengend, sondern belasten auch die Gelenke. Eine optimale Schrittlänge ist daher entscheidend, um Verletzungen vorzubeugen und effizienter zu laufen.
Die gesundheitlichen Vorteile des Laufsports sind enorm: Eine regelmäßige körperliche Aktivität kräftigt den Bewegungsapparat, beugt Diabetes, erhöhtem Cholesterin und Bluthochdruck vor, und senkt sogar das Risiko von Herz-Kreislauf-Problemen.
Mit dem Laufsport steht Dir eine vielseitige und gesundheitsfördernde Sportart zur Verfügung, die Du nahezu überall und das ganze Jahr über ausüben kannst. Schnüre also Deine Laufschuhe und tauche ein in die faszinierende Welt des Laufens!



Was Sie beim Laufen bedenken sollten
In kurzen Phasen des Laufens können die Beine mit etwa dem 3- bis 4-fachen des Körpergewichts belastet werden. Die Muskulatur des Knochen- und Gelenksystems, die Bänder und Sehnen verarbeiten diese Menge problemlos, wenn sie an die Laufbewegung gewöhnt sind.
Was wird beim Laufen trainiert?
Beim Laufen werden etwa 70 Prozent des Muskelgewebes beansprucht. Vor allem die Oberschenkel-, Gesäß- und Wadenbeinmuskulatur wird gestärkt. Laufen trainiert vor allem die Ausdauer. Durch die Beeinflussungsaktivität wird zusätzlich die Knochendichte erhöht. Die optimale gesundheitsfördernde Wirkung hat Laufen bei mäßiger Intensität. Beim Laufen verbraucht der Körper deutlich mehr Energie als beim Gehen.
Abschätzung des Energieaufwands beim Laufen
Der Energieaufwand beim Laufen lässt sich bequem mit der folgenden Formel abschätzen: Nettoenergieaufwand (Energieaufwand abzüglich Grundumsatz bzw. Leistungsaufwand) = 1 kcal x kg Körpergewicht x Kilometer Laufstrecke.
Ein Beispiel: Eine Person mit 75 kg Körpergewicht läuft eine Strecke von 8 Kilometern in 1 h. Der Nettoenergieumsatz beträgt ca. 600 kcal (1 x 75 x 8).
Laufstrategie
Sowohl Füße als auch Beine nehmen beim Laufen die kinetische Energie wie eine Feder auf (Stützphase der Laufbewegung) und geben sie wieder ab (Schwungphase). Bei einer effizienten Laufmethode wird der Rücken aufgerichtet, der Oberkörper ist etwas nach vorne geneigt und auch die Bauchmuskeln sind angespannt. Die Arme schwingen parallel zum Körper nach hinten und vorne. Seitliche Bewegungen oder Drehbewegungen kosten Energie, da der Schwung nicht in Richtung Laufen geht. Jeder Mensch stellt sein ganz individuelles Laufdesign auf. Mit speziellem Techniktraining (z. B. Lauf-ABC-Training) kann der Laufstil verbessert werden.
Notwendige Geräte fürs Lauftraining
Laufschuhe unterstützen die spezifische Abrolltätigkeit der Füße und fördern die Wirkung stark. Bei der Auswahl der Laufschuhe ist die Fußstellung während des Laufens (in der Unterstützungsphase) eine Voraussetzung.