Inline-Skaten
Sportarten
Erlebe die Freiheit und den Kick des Elements: Inline-Skaten!
Beim Inline-Skaten entsteht eine faszinierende Kombination aus Geschwindigkeit, Kraft, Koordination und Ausdauer. Um Tempo aufzubauen, erfolgt nach dem Abdruck eines Beines eine gezielte Gewichtsverlagerung auf das andere Bein, ähnlich wie beim Eislaufen. Entscheidend für eine effiziente und kraftsparende Fortbewegung sind die Gleitphasen nach dem Abdruck sowie die bewusste Steuerung der Gewichtsverlagerung.
Gleichzeitig schwingen die Arme beim Inline-Skaten harmonisch zum belasteten Bein mit, sodass ein dynamischer und synchronisierter Bewegungsablauf entsteht. Dadurch wird das Inline-Skaten zu einem intensiven Ganzkörpertraining, das besonders die Muskulatur von Bauch, Beinen, Po und Rücken fordert. Hinzu kommt ein herausforderndes Koordinations- und Ausdauertraining, das abhängig von der Intensität des Trainings eine beachtliche Anzahl von Kalorien verbrennen kann.
Eine halbe Stunde Inline-Skaten bei moderatem Tempo verbraucht beispielsweise etwa 220 Kalorien, was im Vergleich zum Joggen, das in derselben Zeit lediglich 180 Kalorien verbraucht, besonders beeindruckend ist. Insgesamt kommt man somit bei einer Stunde Inline-Skaten auf einen Kalorienverbrauch von etwa 450 Kalorien.
Zu beachten ist, dass beim Inline-Skaten nicht nur der Spaß, sondern auch die Sicherheit eine wesentliche Rolle spielt. Daher empfiehlt es sich, stets einen Helm sowie Knie-, Handgelenk- und Ellenbogen-Schützer zu tragen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Ein weiterer Pluspunkt dieser faszinierenden Sportart ist, dass man sie sowohl alleine als auch gemeinsam mit Freunden und Familie ausüben kann – eine großartige Möglichkeit, Fitness und Vergnügen miteinander zu verbinden.
Die richtige Strategie beim Inline Skating
Beim Inline-Skating wird der Aufprall mit einem Bein durch eine Gewichtsverlagerung auf das jeweils andere Bein ausgeglichen. So wird, wie beim Skaten, Tempo gemacht. Die Gleitphasen nach dem Abstoß und auch die dazu passende Gewichtsverlagerung sind für eine kraftsparende Fortbewegung unerlässlich. Die Arme schwingen zusätzlich zum belasteten Bein. Es ist notwendig, bei verschiedenen Methoden schnell aussteigen zu können.
Wer die richtige Strategie begriffen hat, kann sich an ein längeres Ausdauertraining wagen. Mit den richtigen Bewegungsabläufen bleibt eine Überlastung vor allem der Knie und des Rückens aus. Die falsche Methode kostet Ausdauer, Tempo sowie Sicherheit. Zudem besteht die Gefahr, dass man schnell ermüdet und sich auch die Rückenmuskulatur verkrampft.
Geräte sowie Sicherheit beim Inline Skating
Die Standardvoraussetzung für Fahrspaß ist gutes Werkzeug. Dazu gehören neben den idealen Schlittschuhen natürlich auch ein Schutzhelm sowie Hand-, Arm- und Knieschützer.
Inline Skating Schuhe werden für verschiedene Einsatzbereiche angeboten.
- Für den Freizeitsport eignen sich Inline Skating Schuhe mit einem bequemen Innenschuh, der im Bereich des Sprunggelenks eine robuste Kunststoffverstärkung hat und Stabilität gibt. Eine Bremse am Ende der Rollenschiene hilft, schnell auszusteigen.
- Spezielle Dickhäuter-Modelle werden sowohl für Methoden als auch für Kunststücke verwendet.
- Rate Skates sind aus besonders leichten Materialien gefertigt und haben Rollen mit einem größeren Durchmesser.
- Inline Skating Schuhe für Kinder gibt es in flexiblen Größenausführungen, die mitwachsen.
Übungen mit den Inline-Skates helfen beim Einstieg:
- Stellen Sie sich auf beide Beine, verlagern Sie das Gewicht von einem Bein auf das andere. Drehen Sie dann die Arme zum eingeklemmten Bein.
- Springen Sie mit beiden Beinen ab und landen Sie ebenfalls sicher.
- Gleiten Sie ca. 20 Meter auf einem Bein und bilden Sie das nötige Gleichgewicht aus.
Fallübungen: Lassen Sie sich aus der Ausgangsposition zunächst auf beide Knie fallen (Knieschoner tragen)! Achten Sie dabei auf eine gute Körperspannung. Der 2. Berührungspunkt sind die Handflächen mit gespreizten Fingern (Handgelenkschoner verwenden!). Die dritte Anlaufstelle sind die Gelenke (Ellenbogengelenkschoner tragen!).
Richtiges Bremsen
Einer der wichtigsten Punkte beim Inline-Skaten ist das sichere Anhalten. Neulinge lernen dies ideal in Trainingskursen.
Fortgeschrittene Skater können die unten aufgeführten Arten des Anhaltens beherrschen:
- Schneepflugbremse: Bei dieser Bremsvariante bilden die Skates ein nach hinten offenes V. Die Rollen setzen sich in dieser Einstellung in Bewegung und erzeugen die gewünschte Bremswirkung.
- Heel-Stop (Stopper-Bremse): Diese Bremsvariante ist einfach und sehr platzsparend in der Ausführung zu dosieren. Zum Bremsen drücken Sie das Bein mit dem Stopper (= entsprechendes Bein) nach vorne in eine Schrittstellung und heben die Zehen des vorderen Fußes langsam an, bis die Bremse den Boden berührt. Senken Sie den Schwerpunkt über den hinteren Fuß ein wenig ab. Diese Bremsvariante müssen Sie in einer gestärkten Grundstellung ausführen.
- T-Stop: Verlagern Sie das Gewicht auf ein Bein (= Stützbein) und halten Sie das Gleichgewicht so, dass das unbelastete Bein (= Bremsbein) rechtwinklig hinter dem Stützbein zwischen der 3. und 2. Rolle platziert werden kann. Der Abstand zwischen den Beinen bestimmt das Ausmaß der Bremswirkung und kann auch durch eine zusätzliche Abwinklung des Stützbeins erreicht werden.
- Spin-Stop (Halbmond-Bremse): In der Schrittstellung gleiten, Gewicht auf das vordere Bein verlagern und auch den hinteren Skate auf die Führungsrolle stellen. Drehen Sie den Oberkörper und stellen Sie gleichzeitig den hinteren Skate in eine möglichst offene V-Stellung (Ferse zeigt zur Ferse) und setzen Sie entgegen der Fahrtrichtung auf.
- Grasnarbe verlassen: Fahren Sie in Richtung Grasnarbe, beugen Sie dabei die Knie und lehnen Sie den Oberkörper ebenfalls nach vorne. Einen Fuß auf eine kleine Schrittstellung vorschieben sowie bis zum Stillstand ausrollen.
Rollsport als Spiel- und Wettkampfsportart
Zu den Rollsportarten zählt in Österreich das Inline-Skating, das in zahlreichen Sportarten ausgeübt wird.
- Rollfeldhockey ist eine Ballsportart, die auf Rollschuhen gespielt wird. Jeweils 5 Spieler, ein Torwart und auch 4 Feldspieler, spielen gegeneinander und versuchen – ausgerüstet mit Feldhockeyschlägern – einen kleinen, mit Korken bestückten Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Sieger ist die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt.
- Inline-Skater-Feldhockey ist verwandt mit Eishockey und auch Rollschuh-Feldhockey.
- Rollerskating ist dem Eiskunstlauf ähnlich und beinhaltet die Beherrschung von Sprüngen, Pirouetten und auch die Umsetzung von Liedern direkt in Aktivität.
- Inline-Speedskating – vergleichbar mit Eisschnelllauf – wird in zahlreichen Wettbewerben und auch Bereichen ausgeübt. Es werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht und auch Marathondistanzen (42 Kilometer) werden in einer Stunde zurückgelegt.




