Skilanglaufen

Sportarten

Ski-Langlaufen

Skilanglauf ist eine faszinierende nordische Wintersportart, die sich durch ihre Vielseitigkeit und gesundheitlichen Vorteile auszeichnet. Im Gegensatz zum alpinen Skifahren bewegt sich der Skilangläufer nicht nur hangabwärts, sondern gleitet auch über weite Strecken auf präparierten Loipen in den unterschiedlichsten Landschaften – von flachen Hügeln bis hin zu anspruchsvollen Bergpassagen.

Für Anfänger eignet sich der klassische Stil in der gespurten Loipe ideal, um erste Erfahrungen im Langlaufen zu sammeln. Hierbei wird die grundlegende Technik des Diagonalschritts angewendet, bei dem der linke Arm mit dem Stock nach vorne geht und sich gleichzeitig der rechte Fuß vom Boden abstoßen lässt, während das linke Bein ins Gleiten kommt.

Der Skilanglauf gehört zu den gesündesten Sportarten überhaupt, da er als klassischer Ausdauersport großflächige Muskelgruppen anspricht und somit ein ausgezeichnetes Training für das Herz-Kreislauf-System bietet. Zusätzlich wird die Fettverbrennung angekurbelt und die Immunabwehr gestärkt. Bei einer Trainingsstunde kann man dabei zwischen 400 und 1000 kcal verbrennen, abhängig von der Intensität und dem individuellen Trainingszustand.

Zusammenfassend ist Skilanglauf eine wunderbare Möglichkeit, sich in der Natur sportlich und gesundheitlich zu betätigen. Anfänger wie Fortgeschrittene können diese vielseitige Wintersportart ausprobieren und von den zahlreichen Vorzügen profitieren.

Das stabile Gleiten auf einer gespurten Loipe durch die verschneite Winterlandschaft ist Entspannung pur. Langlauf-Wintersport hat auch extrem stylische Facetten: Mit rasanten Aktionen einen Berg hinauf, danach mit kraftvollen Doppelstöcken in die kurze Abfahrt, dann geht der Auto-Rennpuls wieder runter, dann geht es mit Aktion weiter. Langlauf-Wintersport ist zudem sehr abwechslungsreich, wenn es darum geht, das Gelände optimal zu nutzen.

Skilanglauf gehört so zu den gesündesten Ausdauersportarten, da neben dem Herz-Kreislauf-System auch die gesamte Körpermuskulatur trainiert wird. Außerdem werden viele Gelenke und der Rücken ideal in Bewegung gesetzt und gestärkt, und es werden viele Kalorien verbrannt.

Strategien beim Skilanglauf

Im traditionellen Stil wird eine harmonische Winkelbewegung mit abwechselndem Armeinsatz – ähnlich wie beim Nordic Strolling – ausgeführt. Der rotierenden Abstoßbewegung mit dem Bein sowie der Gegenhand folgt eine anschließende Gleitphase auf einem Ski. Hierfür sind gespurte Loipen benutzt. Geübte Langläufer haben Spaß daran, auf nicht präpariertem Untergrund ihre eigenen Spuren in die Landschaft zu ziehen.

Das klassische Langlaufen ist leicht zu erlernen und eignet sich für Kinder oder Erwachsene jeden Alters. Wer sich anfangs schwer tut, kann mit Gehbewegungen auf der Spur beginnen und erst nach einiger Übung die Abstoß- und auch die Bewegungsphasen intensiver durchführen.

Die Skating-Strategie erlaubt höhere Geschwindigkeiten, ist aber bewegungsmäßig viel anspruchsvoller, komplizierter und sportlicher. Die Muskulatur wird besonders intensiv beansprucht. Die Skier sind kürzer als beim traditionellen Langlauf-Wintersport. Die Fortbewegung erfolgt durch Rückwärtsdrücken wie beim Schlittschuhlaufen, mit Pfosteneinsätzen auf beiden Seiten. Zum Skaten wird eine große Spur glatt gewalzt.

Beide Langlauftechniken haben ihre eigenen Skier, Stöcke und Bindungen.

Die passenden Werkzeuge – die Langlaufskier:

Für den klassischen Stil eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene Skier mit einer Aufstiegshilfe („Range“) oder für sportlich Begeisterte Wachsskier. Die Skispannung ist die wesentlichste Voraussetzung für die Wahl des Skis und hängt von Ihrem Körpergewicht ab.

Legen Sie dazu die Skier auf einen ebenen Boden und stellen Sie sich mit den Zehen auf den Schwerpunkt des Skis. Die Spannung ist richtig, wenn sich ein Papierstreifen unter dem Ski um mindestens eineinhalb Fußgrößen nach vorne und über die Ferse nach hinten verschieben lässt.
Bindung: Es gibt äußerst benutzerfreundliche Bindungen. Sie ermöglichen sowohl die Skikontrolle als auch das Abrollen des Fußes.

Stöcke: Langlaufstöcke haben enge Griffschlaufen, damit Sie nach dem Abstoß die Hände öffnen können und die Führung wieder verstehen. Die Stockgröße reicht bei der klassischen Ausführung bis unter den Unterarm, bei der Skating-Ausführung bis zum Kinn.

Langlaufschuhe: Langlaufschuhe sind höher als herkömmliche Schuhe und geben noch mehr Halt am Sprunggelenk.

Bekleidung: Praktische Sport und Winterunterwäsche trocknet zügiger. Mit mehreren Kleidungsschichten, die man sowohl schnell aus- als auch anziehen kann, kann man viel besser auf Kälte und Wärme reagieren. Als oberste Schicht empfiehlt sich ein atmungsaktiver Mantel. Handschuhe sind eng anliegend, um den Stock richtig halten zu können. Eine Skibrille oder Sonnenbrille schützt die Augen sowohl vor Sonnenlicht als auch vor Wind. Eine Kapuze oder ein Stirnband reguliert die Temperatur am Kopf.

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